Donnerstag, 30. Juli 2015

Diary #2 | Vodafone, Rechtsanwalt, Sims

Hallo meine Lieben,

heute war ich wie geplant bei Vodafone.
Gott, hat das lange gedauert. Wir hatten nicht einmal lange Zeit, da ich danach zur Arbeit musste.
Ich hatte bescheid gesagt, mein Handy wurde mir direkt aus der Hand gekommen und angesehen. Display ist komplett gesplittet. Sie befragten mich wie es passiert ist, wann, und wo.
Tja, ich hatte allerdings eine Versicherung darauf abgeschlossen und wir riefen direkt dort an.
Jedoch hangen wir 15 Minuten in der Warteschleife -.-
Es hat keinen Sinn ergeben und ich durfte wieder gehen.
Sie gaben mir mein Handy zurück, meinten ich soll Morgen nochmal vorbei kommen, die nötigen Papiere (mir fehlten noch 2 Unterlagen) mitbringen und sie werden eine Email schreiben, da dies viel schneller ginge.
Das heißt, morgen nochmal :(

Ich würde gerne wissen, ob ich das Handy bis das neue kommt, behalten darf. Bei iPhone (so wie ich gehört habe) ist es so, dass sie das Handy nicht reparieren, sondern direkt ein neues zuschicken werden. Ich bin mal gespannt darauf, was sich so ergibt.
Da ich meinen Blog nur auf meinem Laptop betreibe, sollte es kein Problem sein, weiterhin zu schreiben.


Von der Arbeit zu Hause angekommen, musste ich mir erstmal ein Brot (Toast-Scheibe) mit Butter, 3 Scheiben (Linessa) Salami 1a und einen Kaffee mit Milch und Zucker machen. Ich hatte solch einen hunger :O
Es gab später um ca. 21 Uhr dann etwas warmes, ziemlich spät, naja was soll´s. Forelle gebraten.

Ich hatte eigentlich vor endlich mal mein Zimmer und das Bad zu putzen, jedoch kam ich nicht dazu. Es warteten gefühlte 1000 Papiere auf mich, die ich bearbeiten musste.
Wie ihr vielleicht noch nicht wisst, war ich beim Rechtsanwalt, naja es war eine Frau :D
Der Grund war, der Unterhalt meines Vaters. Tja, so ist es eben. Nicht alles läuft wie es laufen soll.
Naja, ich musste Papiere ausfüllen und habe noch bei Open Office einige Seiten verfasst, damit alles klar und deutlich wird. Selbstverständlich wollen sie ja alles über dich erfahren, vor allem das, was du verdienst bzw. an Geld im Monat hast ...

Ich war dann nach ca. 3 Stunden fertig, muss aber morgen noch die wichtigen Unterlagen (Beweise/Vorlagen) was weiß ich, zusammen suchen und kopieren, damit der Brief endlich abgeschickt werden kann -.-

Wer weiß, vielleicht wird morgen ein besserer Tag :D
Ich werde jetzt erstmal ein wenig SIMS 4 spielen, habe ich auch sehr sehr lange vernachlässigt. Ich denke ich war das letzte Mal vor 3 Monaten aktiv :o

Jeca ;*

Diary #1

Hallo meine Lieben, 
Ich hatte mal vor etwas neues zu erstellen, und wollte für euch ein "Tagebuch" beginnen.
Es funktioniert so, dass ich jeden Tag, oder auch jeden 2-3 Tag mal einen Tagebuch Eintrag verfasse, in dem steht, was ich denn so mache/gemacht habe und eventuell wie viel ich wiege und was ich vielleicht so gegessen habe :)

Heute hatte ich eigentlich vor, mein Zimmer zu putzen. Wenigstens MEIN ZIMMER! Doch irgendwie, komme ich nicht dazu. Grund? Ich glaube ich werde immer fauler. Bei dem Gedanken daran das ich später noch zur Arbeit muss, regt mich schon wieder sowas von auf, ich könnte platzen. Ich weiß nicht, es sind nur 2 Stunden am Tag, aber .. der Weg dort hin, dann wieder zurück, und das ewige herum rennen dort, das ist das was mich NICHT dort hin zieht.

GESTERN:
Ja, gestern. Wie fange ich am besten an.
Ich war gestern (von vorgestern bis gestern :D) bei meinem Freund, seine kleine Schwester hat Geburtstag. Der Tag war bis dahin sehr schön. Ich musste dann um ca. 14:45 Uhr nach Hause fahren, weil ich noch zur Arbeit musste, da ich aber noch ein wenig Zeit hatte und dringend auf´s Klo musste, fuhr ich noch nach Hause, was auf dem Weg lag. Ich stand noch nach meinem Toilettengang im Bad und mein Handy fing an zu klingeln. Natürlich mein Freund. Wir redeten ein wenig, und mein Handy klemmte zwischen meiner Wange und meinen Schultern fest.
Ja, was dann passierte, können sich die ein oder anderen vielleicht schon denken, es fiel.
Es landete auf dem Fliesenboden und ich dachte mir im ersten Augenblick nichts bei, bis ich es aufhob. Der komplette Display war gesplittet, also wirklich - komplett! Mein Handy ist ein iPhone 6, der ca. 2-3 Wochen alt ist. Damals vor ca. 4-5 Wochen, stand ich bei Vodafone an der Tür, weil mein iPhone 5 s kaputt war, es war ein Wasserschaden. Auf Grund dem, konnten sie nichts tun, da ich damals keine Versicherung abgeschlossen habe. Sie hatten keine andere Wahl, als mir einen zweiten Vertrag zu geben. Ich nahm es an, mir ging es aber dabei wirklich nicht gut :D
Ich gab ihm mein iPhone 5 s und wartete dann 2 Wochen auf das iPhone 6.
Aber GOTT SEI DANK! habe ich auf das 6er eine Versicherung abgeschlossen, OMG! Ich wäre jetzt ziemlich im "PO" gewesen, und zwar ziemlich tief drin. Tja, was soll man machen, heute stehe ich dann mal wieder vor ihrer Tür und sage "Hallo, mein Handy ist kaputt", und setze ein Grinsen auf, und die denken sich dann bestimmt "Hallo, bist du denn völlig verblödet", mit einem ebenso wundervollen Grinsen.

Ich war gestern Abend dann mal auf "Rossmann.de", "Douglas.de", und "iParfumerie" unterwegs und schaute nach Produkten. Also ich muss schon sagen, iParfumerie ist echt super!
Die Preise sind um einiges billiger (die meisten) als bei Douglas, meistens ist sogar noch mehr drin. Es lohnt sich also, die Preise mal zu vergleichen und dann gegeben falls bei iParfumerie zu bestellen :) WENN ich mal dazu komme, werde ich euch ein Feedback dazu geben.

ODER: Kennt ihr die App "Wish", "Cute", und wie die alle heißen?
Die Produkte sind aus Japan(Asien) wo auch immer her, und werden ziemlich billig verkauft, jedoch dauert die Lieferzeit meist einen Monat! Das ist aber nicht weiterhin schlimm, wenn die Produkte super sind und wenig kosten. Ich habe mir vor 1 Woche dort mal etwas bestellt, ich denke 4 Sachen. Wenn sie da sind, werde ich euch auch mal einen Feedback dazu geben, vielleicht bekommt auch ihr Interesse daran :))

Naja, das war es dann auch von meinem Tagebuch-Eintrag. Ich wünsche euch einen schönen Tag und natürlich HOFFE ich das endlich mal die Sonne raus kommt. Es sind Sommerferien und es fängt ständig auf´s neue an zu regnen :(

Jeca ;*

KG: 56,6 KG (-1KG) 

Samstag, 18. Juli 2015

Produkt || Vorstellung

Nutraluxe MD 
Nutraluxe Lash MD 


Produktversprechen:
Das Serum regt den natürlichen Wimpernwuchs dank einer einzigartigen Peptid-Formel an, wertvoller Augentrost wirkt beruhigend. Das Resultat sind optische vollere und kräftiger wirkende Wimpern nach vier bis acht Wochen.


Anwendung:
Einmal täglich, vorzugsweise abends, wie einen Eyeliner auftragen.









Testergebnis eines Testers:


Woche 1 - Woche 16





Preis: 79,95 € / 3 ml

Freitag, 17. Juli 2015

Produkt || Vorstellung

Nutraluxe MD 
Nutraluxe Eyeliner mit Eyelash Formula 


Produktversprechen:
Intensive Augenblicke und einen glamourösen Augenaufschlag garantiert der tiefschwarze, farbintensive Eyeliner. Dank der Technologie des Nutraluxe Lash macht er die Wimpern in sechs bis acht Wochen länger, voller, dicker und dunkler. 
Außerdem lässt er sich präzise auftragen, trocknet schnell und hält lang auf den Lidern. 



Anwendung des Produktes:
Am Augenlid ansetzen und entlang des Wimpernkranzes - je nach gewünschter Intensität - eine feine oder stärkere Linie ziehen.

Preis: 39,95 € / 1,5 ml 

Donnerstag, 16. Juli 2015

Das Jahr, in dem ich dich traf || Leseprobe || Roman

#4

Ein weiterer schlechter Nebeneffekt dessen, dass ich gefeuert worden bin, ist die Tatsache, dass mein Vater ungebeten bei mir auftaucht. So auch heute: Als ich heimkomme, entdecke ich ihn mit meiner Stiefschwester Zara im Vorgarten. Zara ist drei, mein Vater dreiundsechzig. Vor drei Jahren hat er sich aus seiner Druckerei zurückgezogen und sie zu einem sehr guten Preis verkauft, der ihm jetzt ein angenehmes Leben ermöglicht. Gleich nach Zaras Geburt wurder er hauptberuflich Ehemann und Vater, während Leilah, seine Frau, in einem eigenen Studio als Yogalehrerin arbeitet. Ich finde es wunderbar, dass Dad eine zweite Chance Unterdessen meisterte meine Mum und die Realität mit großer Kraft und Sicherheit, obwohl sie später zugab, dass sie dabei oft ,,Bambi-Beine" gehabt habe, wie sie sich ausdrückte- Ich bekam das nicht mit, ich sah sie nie zögern oder einen falschen Schritt machen, sie erweckte immer den Eindruck, dass sie die Dinge unter Kontrolle hatte. Im Spaß sagte sie oft, dass ich mich praktisch selbst großgezogen hätte, und entschuldigte sich sogar dafür. Aber für mich war immer klar, dass Heather wichtiger war und mehr Zuwendung brauchte als ich, und ich fühlte mich nie ungeliebt - es war einfach so. Auch ich liebte Heather, und ich weiß, dass es Mum, als sie von der Welt Abschied nehmen musste, vor allem schwerfiel, Heather zurückzulassen. Heather brauchte Mum, Mum hatte Pläne für Heather, und es brach ihr das Herz, dass sie sich nicht mehr um Heather kümmern konnte. Damit kann ich leben, das verstehe ich. Mir brach der Tod meiner Mutter das Herz nicht nur, weil ich selbst um sie trauerte, sondern auch, weil ich wusste, was er für sie und meine Schwester bedeutete. 
Heather ist keineswegs so unbekümmert, wie es dem Klischee von Menschen mit Down-Syndrom entspricht. Wie wir alle hat sie gute und schlechte Tage, aber grundsätzlich ist sie eine optimistische Persönlichkeit - was nichts mit dem Down-Syndrom zu tun hat. Ihr Leben folgt einer festen Routine, was sie sehr zu schätzen weiß, denn so hat sie alles unter Kontrolle. Deshalb reagiert sie auch verwirrt und teilweise richtig beunruhigt, wenn ich zu ungewohnten Zeiten bei ihr zu Hause oder an ihrem Arbeitsplatz auftauche. Heather braucht ihren geregelten Alltag - noch ein Beweis dafür, wie ähnlich wir uns sind. Weil sie nicht auf die Ritzen treten will, hüpft Zara von einem Pflasterstein zum nächsten und besteht darauf, dass Dad es genauso macht. Er tut es. Inzwischen bin ich auf so etwas ja gefasst, aber zu beobachten, wie er mit seinem über der Hose hängenden Weihnachtsbauch herumhopst, wirft in mir trotzdem die Frage auf, wer dieser Mann eigentlich ist. Als ich vor meinem Haus halte, blickt er auf. 
,,Ich wusste gar nicht, dass ihr kommt", sagte ich ganz locker. Übersetzung: Sag mir gefälligst vorher Bescheid, wenn du vorbeikommen willst. 
,,Wir haben einen kleinen Ausflug an die Küste gemacht und den Wellen zugeschaut, stimmt´s, Zara?", fragt er. ,,Erzähl Jasmine doch mal von den Wellen. Die waren riesig, die Wellen, stimmt´s?"
Zara nickt und macht große Augen. Dann streckt sie die Arme aus, um eine Größe anzudeuten, die für eine Welle enttäuschend wäre, für die sie sich aber mächtig strecken muss. 
,,Und die Wellen sind an die Felsen gekracht, stimmt´s? Erzähl es Jasmine."
Zara nickt wieder. ,,Die Wellen sind an die Felsen gekracht."
,,Und in Malahide haben die Wellen Küstenstraße nassgespritzt", fährt Dad unbeirrt fort, wieder mit seinem kindischen Ton, und ich wünschte, er würde mir die Geschichte einfach direkt erzählen.
,,Wow", sagte ich, lächelte Zara zu und breite die Arme aus. Sofort kommt sie angesaust, schlingt ihre langen dünnen Beinchen um mich und drückt mich ganz fest. Ich habe nichts gegen Zara. Zara ist echt süß. Nein. Zara ist wunderschön. Sie ist in jeder Hinsicht perfekt, und ich vergöttere sie. Es ist nicht Zaras Schuld. Niemand ist schuld, denn nichts ist passiert, es ist nur mein Ärger darüber, dass mein Vater es sich angewöhnt hat, unangekündigt vorbeizukommen, seit ich arbeitslos bin, und allmählich erzeugt dieser Ärger etwas, was in Wirklichkeit nicht da ist. Ich weiß das. Ich erkläre es dem vernünftigen Teil in mir.
,,Wie geht´s dir, mein Spaghetti-Beinchen?", fragte ich Zara, während ich die Tür aufschließe. Beim Reden werfe ich einen schnellen Blick zu Ihrem Haus hinüber. Das mache ich oft in letzter Zeit, ich kann anscheinend nicht anders. Das muss aufhören, ich weiß. Tagsüber passiert sowieso nie etwas, Sie lassen sich kaum sehen, nur Ihre Frau kommt und geht mit den Kindern. Ich weiß selbst nicht, was ich erwarte.
,,Hast du deinem Dad erzählt, dass wir letzte Woche Cupcakes gebacken haben?", fragte ich Zara.
Zara nickt wieder, und auf einmal wird mir klar, dass ich genau das Gleiche mache wie mein Dad. Das muss doch frustrierend sein für sie, aber anscheinend kann ich es auch nicht abstellen.
Dad und ich unterhalten uns durch Zara. Wir sagen Dinge zu ihr, die wir einander eigentlich direkt sagen sollten. Ich erzähle Zara, dass wir an Silvester einen Stromausfall hatten und noch etliche andere Dinge, die sie überhaupt nicht wissen muss. Eine Weile hört sie aufmerksam zu, aber dann wird es ihr zu viel, und sie läuft weg.
,,Dein Freund ist mal wieder in Schwierigkeiten", sagt Dad, als wir mit einer Tasse Tee und Keksen, die von meinem riesigen Vorrat an Weihnachtssüßigkeiten noch übrig sind, am Tisch sitzen und zuschauen, wie Zara die Kiste mit den Spielsachen, die ich für sie bereithalte, auskippt.
,,Welcher Freund?", frage ich beunruhigt.
Dad nickt zu Ihrem Haus hinüber. ,,Dieser Mann da, wie heißt er gleich?"
,,Matt Marshall? Der ist nicht mein Freund", erwidere ich empört.
,,Na, dann eben dein Nachbar", sagt Dad, und dann beobachten wir wieder beide Zara.
Nur weil das Schweigen zu lange dauert und mir nichts Besseres einfällt, frage ich schließlich: ,,Warum - was hat er denn gemacht?"
,,Wer?", fragt Dad und taucht mit einem Ruck aus seiner Zara-Trance auf.
,,Matt Marshall", stoße ich mit zusammengebissenen Zähnen hervor, denn ich hasse es, wenn ich nac Ihnen fragen muss - von zweimal ganz zu schweigen.
,,Ach, der", brummt Dad, als wäre es mindestens eine Stunde her, dass er das Thema angesprochen hat. ,,Es hat Beschwerden gegeben wegen der Silvestersendung."
,,Er kriegt doch ständig Beschwerden."
,,Vermutlich waren es mehr als sonst. Es steht jedenfalls in allen Zeitungen."
Wir schweigen wieder, und ich denke an Ihre Sendung. Ich hasse ihre Sendung, ich höre sie nie, das heißt, ich habe sie nie gehört, erst in letzte Zeit schalte ich sie manchmal ein, weil ich wissen will, ob das aktuelle Thema irgendwie in Zusammenhang steht mit dem Zustand, in dem Sie heimkommen, denn Sie sind ja nicht jede Nacht betrunken. Nur drei- bis viermal die Woche. Aber bisher
konnte ich keine direkte Korrelation feststellen.
,,Na ja, er hat das Neue Jahr damit eingeläutet, dass er eine Frau zum ..."
,,Ich weiß, ich weiß", unterbreche ich ihn, weil ich nicht hören will, wie mein Vater das Wort Orgasmus ausspricht. ,,Ich dachte, du hörst seine Sendung nicht", sagt er zu seiner Verteidigung.
,,Aber ich hab was über sie gehört", murmle ich und gehe auf alle viere, um Zara mit dem Lego zu helfen. ich rekapituliere Ihre Silvestersendung - Sie und Ihr Team fanden es zum Schieflachen, das neue Jahr damit zu beginnen, dass man eine Frau beim Orgasmus hört. Dann gab es ein Quiz, in dem ein vorgetäuschter Orgasmus von einem echten Orgasmus unterschieden werden sollte, und dann eine ausführliche Diskussion über Männer, die beim Sex einen Orgasmus vortäuschen. Es war nicht anstößig, jedenfalls nicht für mich und auch nicht im Vergleich mit dem Dreck, über den Sie in anderen Sendungen schon manchmal gesprochen haben, und da mir nicht bewusst war, dass auch Männer gelegentlich einen Orgasmus vortäuschen, sogar ansatzweise informativ, obwohl die Idioten, die Sie in der Sendung zu Wort kommen ließen, nichts sonderlich Aufschlussreiches zum Thema beizutragen hatten.
Das klingt jetzt vielleicht, als wollte ich Sie verteidigen, aber so ist es nicht. Es war nur einfach nicht Ihre schlechteste Sendung.
,,Was für Schwierigkeiten hat er denn?", frage ich.
,,Wer denn?", fragte Dad, und ich zähle im Kopf bis drei.
,,Matt Marshall."
,,Oh. Die haben ihn gefeuert. Oder zumindest beurlaubt. Ich weiß nicht, was. Ich würde sagen, er ist draußen. War ja auch lange genug dabei."
,,Er ist doch erst dreiundvierzig", sage ich. Es klingt schon wieder, als wollte ich Sie verteidigen, aber ich meine es nicht persönlich. Ich bin dreiunddreißig, und ich muss einen neuen Job finden, ih denke viel über das Alter nach, vor allem darüber, welche Einstellung man in der Arbeitswelt dem Alter gegenüber hat.
Wenn ich mir vorstelle, dass Sie gefeuert worden sind, dann freue ich mich. Ich konnte sie noch nie leiden, ich hab mir immer gewünscht, dass Ihre Sendung aus dem Programm verschwindet, aber jetzt fühle ich mich plötzlich schlecht und weiß nicht, warum. Vielleicht weil ich seit neustem jeden Morgen Ihren Kindern und Ihrer netten Frau zuwinke.
,,Wie sich herausstellt, war tatsächlich eine Frau im Studio", erzählt Dad und macht dabei ein ziemlich unbehagliches Gesicht.
,,Na ja, es klang auch nicht wie ein Mann."
,,Nein, sie hat sich wirklich, na, du weißt schon." Er sieht mich an. ,,Sie hat sich wirklich selbst befriedigt. Live im Studio", sagt Dad.
Mir dreht es fast den Magen um, einerseits, weil ich mich mit meinem Dad über so was unterhalte, andererseits, weil ich vor meinem inneren Auge sehe, wie Ihre Leute das im Studio inszenieren, den Countdown bis Mitternacht, und wie Ihr Team sich schieflacht über diese Frau.
Und da hasse ich Sie wieder.

Ich hebe Zara in ihren Autositz und drücke einen Kuss auf ihre kleine Knopfnase.
,,Ich könnte mit Ted sprechen, wenn du möchtest",
sagt Dad plötzlich, als führe er ein Gespräch fort, an das ich mich nicht erinnere.
"Wer ist Ted?", erkundige ich mich stirnrunzelnd.
"Ted Clifford", antwortet er und zuckt die Achseln, als wäre das keine große Sache.
Die Wut kocht so schnell in mir hoch, dass ich mich ernsthaft zusammenreißen muss, um nicht hier und jetzt die Beherrschung zu verlieren. Und es fällt mir ziemlich schwer. Ted Clifford ist der Mann, an den Dad sein Geschäft verkauft hat.
,,Nein", sage ich abrupt. ,,Danke. Du brauchst mir keinen Job zu besorgen."
Mein Stolz. Der so leicht zu verletzten ist. Ich will keine Hilfe, ich hasse das. Ich muss alles allein erledigen, immer.
,Ich sag ja nur. Da wäre es ganz einfach, den Fuß in die Tür zu kriegen. Ted ist jederzeit bereit, dir zu helfen."
,,Ich brauche aber keine Hilfe."
,,Aber du brauchst einen Job." Er lacht leise und sieht mich an, als wäre er amüsiert, aber ich weiß, das ist bei ihm nur ein Vorbote der Wut.
,,Okay, Jasmine, mach, was du willst, das machst du doch sowieso." Dann steigt er ins Auto und fährt davon.
Er sagt das, als wäre es etwas Schlechtes. Mach, was du willst. Aber es ist doch gut, wenn die Leute das tun, was sie wollen, was sie richtig finden - oder etwa nicht?
Warum sollte ich etwas auf seine Art tun wollen, wann hab ich das jemals gewollt? Und dann fällt mir wieder ein, dass es anscheinend ein Problem gibt, wo vorher nie ein Problem war, und ich erschrecke ein bisschen. Ich merke, dass ich in der Kälte stehe und dem Auto meines Vaters nachstarre, das längst verschwunden ist. Hastig schaue ich über die Straße zu Ihrem Haus, und ich glaube, im Obergeschoss bewegt sich ein Vorhang. Aber wahrscheinlich hab ich mir das nur eingebildet.

Als ich später im Bett liege, kann ich nicht einschlafen. Ich bin wütend. Ich führe halbfertige Gespräche mit meinem Dad, mit meinem Job, mit dem Mann, der mit heute Morgen auf dem Parkplatz die letzte Lücke weggeschnappt hat, mit der Wassermelone, die mir auf dem Weg vom Auto ins Haus aus der Hand gerutscht und aufgeplatzt ist und die ganze Gegend inklusive meiner Wildlederstiefel vollgespritzt hat. Ich schimpfe, ich fühle mich im Recht, ich verfluche alle, ich konfrontiere sie mit ihren Fehlern. Aber es hilft nichts, ich fühle mich nur noch schlechter.
Frustriert und durstig setze ich mich auf.
Rita, die Reiki-Frau, bei der ich heute war, hat mir gesagt, dass so etwas passieren würde. Nach unserer seltsamen Sitzung habe ich mich kein bisschen anders gefühlt als vorher, aber sie hat mir geraten, ich solle viel Wasser trinken - und stattdessen habe ich mir vor dem Schlafengehen eine Flasche Wein genehmigt. Ich war noch nie bei einer Reiki-Behandlung, und ich werde vermutlich auch nie wieder zu einer gehen, aber meine Tante hatte mir einen Gutschein zu Weihnachten geschenkt. Für meinen hektischen Kopf gab Rita mir einen Rat, den ich allerdings, als ich wieder draußen war, sofort vergaß. Jetzt fällt er mir wieder ein. Ich ziehe meine Socken aus, tapse eine Weile barfuß auf dem Teppich herum und hoffe darauf, dass ich anfange, mich ,,verwurzelt" zu fühlen, damit mein Kopf nicht schon wieder in zorniges Zeter-Territorium abdriftet. Leider trete ich dabei auf etwas Spitzes, Scharfes - den Haken meines Kleiderbügels. Leise fluchend halte ich meinen Fuß fest und inspiziere ihn. Keine Ahnung, wie es sich anfühlen soll, wenn man verwurzelt ist, aber so bestimmt nicht.
Rita hat vorgeschlagen, ich solle barfuß laufen, am besten im Gras, und falls es nicht ginge, so oft wie möglich in meiner Wohnung.
Ich schaue nach draußen. In meinem Garten gibt es kein Gras. Das war nämlich das unaussprechlich Schreckliche, was ich vor vier Jahren, als ich hier eingezogen bin, getan habe: Ich war kein Garten-Fan, ich war neunundzwanzig, ich hatte viel zu tun, war kaum mal zu Hause und wenn, dann nie lange genug, um meinen Garten überhaupt zur Kenntnis zu nehmen. Um mir die Mühe zu sparen, habe ich den recht netten Garten der Vorbesitzer mit pflegeleichtem Steinpflaster ersetzen lassen.
Es sah beeindruckend aus, kostete ein Vermögen, und die Nachbarn waren entsetzt. Auf dem Weg neben meinem Haus ist immer noch Gras, aber darum kümmert sich mein Nachbar, Mr Malone, ohne mich zu fragen. Ich glaube, er sieht dieses Gras als sein Eigentum an, denn er war vor mir da, und was verstehe ich schon von Gras? Ich bin ja eine Gras-Abtrünnige.

Ich schaue hinüber zu Ihrem Haus. Nirgends brennt Licht. Um die anderen Häuser mache ich mir keine Sorgen. Die kümmern mich nicht. Ich ziehe einen Trainingsanzug an und gehe barfuß nach unten. Auf Zehenspitzen renne ich über die kalten Pflastersteine meiner Einfahrt und direkt zu dem Gras, das den Weg säumt. Erst mal untersuche ich das Gras auf Hundekacke. Und auf Schnecken, mit oder ohne Haus. Dann kremple ich die Jogginghose hoch und erlaube meinen Füßen, das nasse Gras zu betreten. Er ist kalt, aber weich. Ich kichere leise in mich hinein, wandere gemächlich hin und her und behalte dabei die mitternächtliche Straße im Blick.
Zum ersten Mal, seit ich hier wohne, habe ich ein schlechtes Gewissen, das ich meinen Garten zugepflastert habe. Ich schaue mir die Häuser ringsum an und sehe, wie dunkel und grau meines im Vergleich zu ihrer Buntheit wirkt. Nicht dass es im Januar sonderlich viel Farbe gibt, aber wenigstens durchbrechen die Büsche, die Bäume und das Gras das triste Grau der Betonwege, das Braun und Grau meiner Pflastersteine.
Ich bin freigestellt, befinde mich in einem sogenannten Gardening-Leave, wie man es manchmal nennt. Das hat zum Glück nichts mit Gärtnern zu tun, sonst hätte ich ein echt langes Jahr vor mir, um mich damit zu beschäftigen, die Ritzen zwischen den Pflastersteinen meines Gartens abzuspritzen und vom Unkraut zu befreien. Beim Gardening-Leave, muss ein Angestellter, der gekündigt hat oder gekündigt wurde, während der Kündigungsfrist der Arbeit fernbleiben, steht aber weiterhin auf der Gehaltsliste. Die Methode wird häufig eingesetzt, um zu verhindern, dass ein Arbeitnehmer aktuelle oder womöglich sensible Informationen nutzt, wenn er die Firma verlässt - vor allem dann, wenn er vorhat, zu einem Konkurrenzunternehmen zu wechseln. Larry war genau davon überzeugt: dass ich zu jener Konkurrenzfirma gehen würde, die ich zu überreden versucht hatte, uns aufzukaufen. Und er hatte recht. Ich hätte tatsächlich mit diesen Leuten zusammengearbeitet. Am Tag nachdem ich gefeuert worden war, haben sie mir eine Stelle angeboten. Doch als ich von der Freistellung erzählte, meinten sie, so lange könnten sie nicht warten - zwölf Monate Gardening Leave! -, und suchten sich jemand anderes. Die Länge meiner Freistellung hat nicht nur andere Arbeitgeber abgeschreckt, ich habe absolut nichts zu tun, während ich warte.
Nasse Grashalme kleben an meinen Füßen und arbeiten sich hoch bis zu den Knöcheln, während ich auf dem kleinen Wiesenstück entlangtrotte. Was passiert, wenn ich ein ganzes Jahr in der Warteschleife hänge und nichts dagegen unternehmen kann? Was soll ich tun?
Ich tapse durchs Gras, auf und ab, meine Füße werden allmählich kalt, aber in meinem Kopf summt und brummt eine neue Idee. Ein neues Projekt. Ein Ziel. Eine Aufgabe. Etwas zu tun. Ich werde den Boden unter meinen Füßen aufreißen, ich werde das Unterste zuoberst kehren, und das wird nicht schwer sein, denn mein Leben steht ja schon komplett Kopf.
Ich werde der Nachbarschaft ein Geschenk machen. Ich werde den Garten zurückholen.

Mittwoch, 15. Juli 2015

Abnehm-Tricks || Schlank ohne Hungern || Trink-Tipps

Die besten Trink-Tipps

Mit diesen Strategien purzeln die Pfunde noch schneller ...



#1 Koffein -Kick
Ein Becher Kaffee oder eine Tasse Espresso kurbelt nach dem Essen Verdauung und Fettverbrennung an - 
natürlich ohne Milch und Zucker! :( 





#2 Voll machen, bitte!
Nachts leert der Körper seine Flüssigkeitsdepots. Gleich
nach dem Aufstehen auffüllen, das gibt Power!
Und: Wasser im Bauch macht satt.

#3 Warm-Up
Ein großes Glas warmes Wasser vorm Essen zügelt
Futterattacken - weil wir so das Gefühl haben, nicht 
auf leeren Magen zu essen.




#4 Shake your Smoothie!
Die IN-Drinks sind super gesund!
Ein Smoothie aus Basilikum pusht die Verdauung zusätzlich an.



#5 Burn, Baby ...
Brennesseltee gibt dem Stoffwechsel ebenfalls einen
Extrakick! Und tut dabei gar nicht weh! ;) 


#6 ++Star-Tipp++
Viel hilft viel
Wer eine straffe Haut wie Sängerin 
Ariana Grande will, sollte wie sie viel
Wasser trinken! Faustregel: 30 bis 40 Milliliter pro
Kilo Körpergewicht sind ideal!



#7 Pummelig durch Plastik?
Könnte sein! Denn in vielen PET-Flaschen steckt 
Bisphenol A (BPA), ein Weichmacher, der die Produktion
von Fettzellen begünstigen soll. Künftig heißt es deshalb:
lieber zu Glasflaschen greifen oder Leitungswasser trinken.

#8 Auch mal aussetzen
Ganz nüchtern betrachtet: Ein Gramm Alkohol hat 7 Kalorien -
fast doppelt so viele wie Zucker (4 kcal).
Also vielleicht nicht jede Runde mitmachen ...

#9 Säfte strecken
Leider wahr: Fruchtsäfte sind gesund, aber
sehr kalorienhaltig. Wer trotzdem ab und an etwas 
mit Geschmack braucht: Schorlen mixen, am besten im 
Verhältnis 1 (Saft) zu 3 (Wasser).



Dienstag, 14. Juli 2015

Produkt || Vorstellung

Nutraluxe MD 
Anti Wrinkle Augencreme


Produktversprechen:
Die Augencreme bedient sich Phytostammzellen, 
die Augenfältchen, Krähenfüße und Augenringe reduzieren können.
Weiteres Plus der Creme: Sie liftet und glättet. Zudem hält ihre pflegende 
Formel natürliche Öle, Blumen- und Fruchtextrakte 
sowie schützendes Panthenol bereit.
Anwendung des Produktes:
Auf die gereinigte Haut um die Augen herum sanft einklopfen.

Preis: 39,95 € / 1,5 ml

Montag, 13. Juli 2015

GEHT GAR NICHT! || TAG

Hallo meine Lieben, ...


heute möchte ich gern einen "GEHT GAR NICHT" TAG für euch machen.
Um mich besser kennen zulernen könnt ihr euch diese einfach mal von mir angucken :) 

1. Essen / Mahlzeiten
Was für mich wirklich gar nicht geht sind Rosinen. Ich weiß nicht, immer oder oft wenn man so ein "Brötchen" angeboten bekommt oder es jemand gebacken hat, auf irgendwelchen Feiern/Festen, und ich denke "wow, Schokoladenbrötchen", ist die Enttäuschung für mich sehr groß, wenn ich feststelle das es Rosinen sind :(

2. Klamotten
Bei Klamotten geht bei mir gar nicht, so richtig knallige Neonfarben, die man schon so aus 10 km sehen kann.So ein paar Neon-Akzente gehen klar, aber so richtig 10 Millionen Neonfarben an sich und dann so tragen finde ich, richtig schrecklich. 
Unter anderem finde ich es schrecklich, wenn man zu kleine Klamotten kauft, oder zu enge. Wenn man nicht wirklich die perfekte Figur dafür hat. Ich meine, es ist wirklich die Sache des Menschen, wenn er es machen möchte, dann nur zu, gar kein Problem. Aber ich persönlich sehe so etwas nicht gerne, vor allem nicht, wenn diese dann noch leicht durchsichtig sind. Ich habe wirklich kein Problem mit korpulenteren Menschen, aber ich hoffe ihr wisst was ich meine. Fühlt euch bitte dadurch nicht angegriffen :) 

3. Musik
Eh ja, eigentlich bin ich wirklich offen für alles und höre mir wirklich alles gerne an. Aber was bei mir überhaupt gar nicht geht ist "Deutscher Rap", allgemein stehe ich auch nicht auf deutsche Lieder, z.B. diese Kirmesmusik, geht für mich gar nicht. Aus dem Grund betrete ich auch eine Kirmes niemals freiwillig :D 
Genau so wenig mag ich diesen extremen ROCK, dieses bloße herum Gebrülle, da werde ich verrückt. 

4. Duft / Geruch
Wie wahrscheinlich viele von euch, 
ich mag den Geruch von Schweiß nicht, gar nicht :D Ein Glück das ich kaum oder so gesagt wirklich nie danach rieche, ich weiß nicht warum. 
Für mich geht außerdem gar nicht, der Geruch von Füßen, dieser Geruch der kommt, wenn man Sport gemacht hat oder schon Stunden damit gelaufen ist. Wisst ihr was ich meine? 
Manche Leute, auch wenn sie nicht viel gemacht haben oder gelaufen sind, wenn diese ihre Schule ausziehen, kommt dieser Geruch einem schon direkt entgegen. 
Was ich außerdem nicht mag, ist wenn sich Menschen zu viel Parfum drauf machen, dass wenn er vorbei geht, du den Geruch davon so extrem wahrnimmst, das du Kopfschmerzen davon bekommst. 

5. Jahreszeit
Ich denke es ist Herbst, zwar habe ich im Herbst Geburtstag aber ich mag es einfach nicht wenn es so, nass und regnerisch ist. Ich mag Regen, aber dann diese Matsche auf den Straßen und es ist dann noch so kalt, ich mag das gar nicht. 
6. Süßigkeiten
Eindeutig Lakritze, bääh. Wenn ich das schon rieche wird mir schlecht. 

7. YouTube
Für mich geht auf YouTube gar nicht, wenn sich Menschen verstellen und man es einfach erkennt. Ich mag es nicht, wenn man auf YouTube Arroganz zeigt und allen zeigt das man selbst ja "eh" das beste ist. 
Außerdem finde ich es langweilig, wenn im Video nur monoton geredet wird und dieses Video dann allgemein gar kein Spaß macht es zu schauen.

Ich weiß nicht ob ihr diese Person auch schon entdeckt habt :D aber ich finde es überhaupt nicht gut, wenn Mädchen auf YouTube Videos drehen die diese "Bitch" Haltung haben, d.h. sie reden über Sex, ihre Brüste, Versautes, etc. 
Es sind einfach viel zu viele jüngere Zuschauer auf YouTube unterwegs und ich finde es einfach gefährlich für diese dann, da sie diese Person dann vielleicht als Vorbild sehen können. 
Ich meine klar, jeder soll seine eigene Persönlichkeit entwickeln, aber meiner Meinung nach finde ich das schon ein wenig zu übertrieben. 

8. McDonalds 
Bei Mc Donalds esse ich wirklich gerne, doch was ich dort gar nicht gut finde, sind meistens die Burger. Ja klar, vom Geschmack sind sie relativ gut, doch ich finde es sieht einfach aus wie hin gekackt und hin geschissen (Schuldigung) :D
Manchmal wenn ich Chicken Mc Nuggets esse, habe ich das Gefühl als ob ich auf einen harten Küken Schnabel beiße. Das meiner Meinung geht gar nicht. Aus diesem Grund, bestelle ich mir auch oft nichts mehr mit Chicken :D

9. Haare
Zu viel Haarspray, wo man diese Schicht die man drauf gesprüht hat, schon richtig deutlich sieht.
Was ebenso nicht geht, sind fettige Haare. 

10. Party
Zu betrunkene Personen, die einen ständig anfassen und zu dicht kommen, wenn sie dir beispielsweise etwas sagen wollen. 
Dazu noch Schlägereien und unnötiges herum gemucke. 

11. Auto fahren
Autofahrer die einem die vorfahrt nehmen, obwohl man schon 10 x gehupt hat. Oder welche, die einen dazu drängen schneller zu fahren und aus Dreistigkeit noch hupen :D
Ganz im ernst, ihr habt doch schon mal alle die Fahrschule besucht oder?

12. Instagram
Zu junge Kinder auf Instagram. Ja.
Genauso diese ganzen Porno-Bilder, wenn du einfach nur irgendein "#" eingibst.


So, ich hoffe es hat euch gefallen :) Und ich würde mich auf Kommentare sehr freuen.
-Jeca-

Sonntag, 12. Juli 2015

Das Jahr, in dem ich dich traf || Leseprobe || Roman

#3

Ich bin keine Stalkerin, aber Sie machen es mir echt schwer, Sie nicht zu beobachten. Sie sind eine Art Ein-Mann-Zirkus und ich bin das Publikum - ich kann einfach nicht anders. Wir wohnen direkt gegenüber voneinander in unserer Sackgasse in Sutton, North Dublin, einer in den Siebzigern nach dem Vorbild amerikanischer Suburbs gebauten Vorstadt. Die Häuser hier haben alle einen großen, nicht vom Gehweg abgetrennten Vorgarten. Keine Hecke, keine Sträucher, kein Zaun, kein Tor, nichts, was einen Menschen daran hindert, direkt zum Vorderfenster des Hauses zu marschieren. Unsere Vorgärten sind größer als die Gärten hinter dem Haus, deshalb legt die ganze Straße besonderen Wert auf die Pflege der Vorderfront, und jeder Quadratzentimeter Natur wird voller Stolz gepflegt, gestutzt, gedüngt und gegossen. Abgesehen von meinem und Ihrem Haus wohnen in unserer Straße ausschließlich Rentner, die endlose Stunden in ihren Gärten verbringen, und weil sie so oft draußen vor dem Haus sind, ist jeder jederzeit über das Kommen und Gehen der anderen informiert. Nur ich nicht. Und sie auch nicht. Wir sind keine Gartenliebhaber und nicht pensioniert. Sie sind ungefähr zehn Jahre älter als ich, aber gemeinsam haben wir das Durchschnittsalter in der Straße sicher um dreißig Jahre gedrückt. Sie haben drei Kinder - ich bin nicht sicher, wie alt sie sind, aber ich schätze, der Älterste ist im Teenageralter und die beiden anderen sind noch unter zehn. 
Sie sind kein guter Vater. Ich sehe Sie nie mit Ihren Kindern. 
Seit ich hier eingezogen bin, wohnen Sie mir gegenüber, und Sie haben mich immer schon unglaublich genervt, aber weil ich jeden Tag bei der Arbeit war, hatte ich auch andere Dinge im Kopf und es gab für mich eindeutig Wichtigeres auf der Welt, als mich über Sie aufzuregen. 
Aber jetzt komme ich mir vor, als lebte ich in einem Goldfischglas, und alles, was ich aus dem Fenster meines Hauses sehe und höre, sind Sie. Immer nur Sie, Sie, Sie. Um halb drei Uhr früh - was für Sie eine recht seriöse Zeit ist, heimzukommen - erwische ich mich dabei, wie ich, die Ellebogen auf dem Fensterbrett, das Kinn in die Hand gestützt, begierig darauf warte, dass Sie wieder mal irgendwelchen Mist bauen. Ich weiß, dass es sich heute besonders lohnen wird, denn es ist Silvester und Sie sind Matt Marshall, DJ bei Irlands größten Radiosender, und obwohl ich es nicht wollte, habe ich heute Nacht Ihre Sendung auf meinem Handy verfolgt, bis auch da der Akku leer war. Sie war genauso aufdringlich, ekelhaft, abstoßend, widerwärtig, abscheulich und zum Kotzen wie alle Ihre sonstigen. Ihre Talkshow Matt Marshalls Sprachohr, die zwischen elf Uhr abends und ein Uhr früh ausgestrahlt wird, hat die höchste Einschaltquote aller irischen Radiosendungen. Seit zehn Jahren sind Sie sozusagen der König der Late-Night-Talkshows. Als ich eingezogen bin, hatte ich keine Ahnung, dass Sie in dieser Straße wohnen, aber als Ihre Stimme dann kurz darauf über die Straße hinweg an mein Ohr drang, wusste ich sofort, dass Sie es waren.
Sie verkörpern alles, was ich an den Menschen nicht mag. Ihre Weltansicht, Ihre Meinungen, Ihre Diskussionen helfen nicht im Geringsten bei der Lösung der Probleme, um die es Ihnen angeblich geht, Sie schüren lediglich Aggressionen, Intoleranz und Mob-Verhalten. Mit Ihrer Sendung schaffen Sie eine Plattform, auf die Hass, Rassismus und billigste Engstirnigkeit zum Ausdruck gebracht werden können, alles unter dem Deckmäntelchen der Redefreiheit. Aus all diesen Gründen sind Sie mir zutiefst unsympathisch, aber mein Hass auf Sie hat persönliche Gründe. Darauf werde ich später noch genauer eingehen.
Wie üblich brettern Sie mit sechzig Stundenkilometern unsere stille Rentnerstraße entlang. Ihr Haus haben Sie von einem älteren Ehepaar gekauft, das sich verkleinern wollte. Ich habe meines übrigens von einer Witwe, die gestorben ist - oder genauer von ihren Kindern. Der Preis war extrem günstig, denn es war die Zeit, als der Immobilienmarkt am Boden lag und die Leute nehmen mussten, was sie kriegen konnten, und ich will meinen Hauskredit möglichst rasch abbezahlen. Unsere beiden Häuser sahen damals aus wie Kulissen für die Siebzigerjahre-Serie The Good Life; wir wollten beide eine Menge verändern und mussten uns mit dem Eigentümerverein herumschlagen, der uns vorwarf, wir würden den Stil der Siedlung ruinieren. Aber wir schafften es, einen Kompromiss zu finden. Von außen ähneln unsere Häuser immer noch The Good Life, aber innen sind sie komplett renoviert. Mit meinem Vorgarten habe ich allerdings eine Regel übertreten, und dafür bezahle ich immer noch. 
Mehr dazu später. 
Wie üblich fahren Sie gefährlich dicht an Ihr Garagentor und steigen aus, während der Schlüssel noch im Zündschloss steckt, das Radio plärrt und der Motor läuft. Die Scheinwerfer strahlen hell, und da sie das einzige Licht auf der Straße sind, wirkt es noch dramatischer, ein bisschen so, als stünden Sie im Rampenlicht. 
Trotz des Winds, der inzwischen ein klein wenig abgeflaut ist, ist jedes Wort von Guns N´ Roses deutlich aus dem Auto zu hören. Es ist ,,Paradise City"; 1988 muss wohl ein gutes Jahr für Sie gewesen sein. Damals haben Sie sich bestimmt frei uns glücklich gefühlt, denn Sie hören die Musik ganz schön oft, und offensichtlich immer auf dem Heimweg. 
In Dr Jamesons Schlafzimmer geht das Licht an, vermutlich eine Taschenlampe, denn es bewegt sich, aber ziemlich planlos, als sei die Person, die die Lampe hält, ein bisschen desorientiert. Inzwischen bellt der Hund wie ein Wahnsinniger, und ich frage mich, ob Dr Jameson ihn wohl reinlassen wird, ehe der Wind das arme Tier packt und irgendein kleines Mädchen morgen früh im Garten als verspätetes Weihnachtsgeschenk einen verwirrten Jack Russell vorfindet. Ich beobachte, wie das Taschenlampenlicht in den oberen Zimmern herumgeistert. Dr Jameson hat die Dinge angeblich gern unter Kontrolle. Das habe ich von meinem Nachbarn Mr Malone erfahren, der eines Tages bei mir geklingelt hat, weil das Müllauto unterwegs war und ich vergessen hatte, meine Tonne rauszustellen. 
Ich glaube, dass Mr Malone und Dr Jameson sich in den Haaren haben, weil beide den Eigentümerverein in der Hand haben wollen. 
Sie rütteln an der Haustürklinke und sind anscheinend zutriefst schockiert, sie verschlossen vorzufinden, so dass weder Sie noch potentielle Einbrecher einfach so ins Haus marschieren können. Sie betätigen die Klingel. Aber natürlich nicht höflich und rücksichtsvoll, sondern immer gleich grob und aggressiv, oft und lange, oft und stakkato, die reinste Maschinengewehrsalve. Ihre Frau reagiert nie sofort. Die Kinder auch nicht; ich frage mich, ob sie inzwischen womöglich so daran gewöhnt sind, dass sie einfach weiterschlafen. Schließlich fangen Sie an, an die Tür zu hämmern. Mit Singsang-Stimme versuchen Sie Ihre Frau herauszulocken: ,,Ich weiß, dass du da drin bist" - als würde sie so tun, als wäre sie nicht da.
Dann fangen Sie an rumzubrüllen. Ich bin sicher, dass Ihre Frau das Brüllen besonders hasst, denn es ist besonders beschämend, da ja jeder Ihre Stimme kennt (auch wenn sich ohnehin niemand anderes in unserer Straße jemals so aufführen würde). Heute bin ich zum ersten Mal Zeuge, wie Ihre Frau nicht nachgibt. Sie gehen zu Ihrem Auto zurück und fangen an zu hupen.
Ich sehe, wie Dr Jamesons Taschenlampenlicht sich vom oberen Stockwerk nach unten bewegt, und hoffe, dass er nicht nach draußen kommt und versucht, Sie zur Ruhe zu ermahnen. Denn darauf würden Sie zweifellos drastisch reagieren. Dr Jamesons Haustür geht auf, und ich schlage die Hände vors Gesicht. Dr Jameson kommt aber nicht zum Vorschein. Stattdessen rast der Hund mit einem Affenzahn um die Hausecke, ganz wild darauf, endlich ins Haus zu kommen, wobei er auf dem patschnassen Rasen mehrmals ins Schleudern gerät. Der Hund verschwindet, die Haustür wird zugeschlagen. Ich staune und muss lachen. 
Bestimmt hören Sie die Tür und denken, es sei Ihre Frau, denn Sie hören abrupt auf zu hupen, und bis auf Guns N´ Roses ist wieder alles still. Dann öffnet sich Ihre Haustür, und Ihre Frau erscheint, als hätte sie darauf gewartet, dass Sie sich wieder beruhigen, ehe sie bereit ist, Sie reinzulassen. Sie trägt einen Morgenmantel und ist außer sich. Hinter ihr sehe ich einen dunklen Schatten. 
Zuerst denke ich, sie hat womöglich einen anderen Mann kennengelernt, und mache mir ernsthaft Sorgen, was jetzt passiert, aber dann erkenne ich Ihren Teenager-Sohn. Ihre Frau sagt ihm, er solle drinbleiben, und er tut es. Als Sie Ihre Frau entdecken, springen Sie aus dem Auto und fangen an, sie anzubrüllen, weil sie Sie ausgesperrt hat. Das werfen Sie ihr jedes Mal an den Kopf. Ihre Frau versucht Sie zu beschwichtigen, geht zur noch immer offenstehenden Tür Ihres Jeeps und zieht den Schlüssel aus dem Zündschloss. Augenblicklich verstummt die Musik, der Motor und die Scheinwerfer gehen aus. Ihre Frau hält Ihnen Ihren Schlüsselbund vor die Nase und erklärt Ihnen, das der Hausschlüssel dranhängt. 
Einen Moment sind Sie ganz still und greifen nach dem Schlüssel, der vor Ihrer Nase baumelt. Dann stolpern Sie auf Ihre Frau zu, schließen sie in die Arme und überhäufen sie mit Küssen. Ich kann Ihr Gesicht nicht sehen, aber das Ihrer Frau schon. Es ist ein Inbild stummer innerer Qual. Sie aber lachen und wuscheln Ihrem Sohn im Vorbeigehen die Haare, als wäre das alles bloß ein Witz gewesen, und ich verabscheue Sie noch mehr, weil Sie sich nicht mal entschuldigen können. Gerade als Sie ins Haus treten, kommt der Strom zurück, und Sie drehen sich um und sehen mich am Fenster stehen. Das helle Licht in meinem Schlafzimmer stellt mich bloß - in all meiner Schnüfflerpracht.
Sie werden mir einen wütenden Blick zu, dann knallen Sie Ihre Haustür ins Schloss, und trotz allem, was Sie heute Nacht angerichtet haben, komme ich mir vor, als wäre ich die Verrückte.


Samstag, 11. Juli 2015

Abnehm-Tricks || Schlank ohne Hungern || Ernährung #2

#1 Locker bleiben!
Wer ständig unter Stress steht, nimmt schlechter
ab. Also einfach mal relaxen!

#2 Kohlenhydrat-Kompromiss
Zig Studien zeigen das es reicht zum
Abnehmen, nur abends Brot, Pasta und Co. zu meiden!
Generell gilt: Von Fleisch, Gemüse oder Fisch kannst du dich bedenkenlos
satt essen!

#3 ++Star-Tipp++
Brotlos Glücklich
"Kohlenhydrate sind meine Feinde!", sagt Rihanna - und
verzichtet fast komplett auf Brot, Reis und Nudeln.
Keine Sorge: So weit musst du nicht gehen.(Siehe Tipp #2)


#4 Genuss-Tag!
Ständig nur Salat essen? Öde!
Daher gilt: Einmal pro Woche sind alle
Lieblingsleckereien okay!
Experte Dr. Tellmann: ,,Wer andauernd verzichtet,
provoziert unweigerlich zügellose Essattacken."

#5 Kurze Pause!
Aufgegessen und noch hungrig?
Nicht gleich nachnehmen - das Sättigungsgefühl kommt
frühstens 20 Minuten nach dem ersten Bissen!


#6 Richtig reduzieren
Wer gezielt ein paar Kalorien sparen will, sollte diese Regel eines
Experten beachten:
,,Nehme niemals weniger als 10 bis 20 Prozent deiner gewohnten
Energiemenge zu dir. Bei 2.000 Kalorien wären das maximal 400."



#7 ++Star-Tipp+
Gesunde Körner
Blake Lively rückt Fett Pölsterchen mit 
Quinoa-Gerichten zu Leibe:
,,Wenn ich mal zu viel gefuttert habe, ernähre ich mich 
eine Woche fast nur davon, dann passt´s wieder!"


#8 Weniger ist mehr
Täusche dein Unterbewusstsein, indem du kleinere Teller auftischst. Darauf sieht nämlich jede Portion größer aus - und du gabelst dir nicht mehr auf als eigentlich nötig.


#9 Tu was!
Wer nur rumgammelt, denkt ständig an Essen.
Gehe deshalb lieber raus und mach was schönes - etwa eine Radtour. 
Dann ist das Snack-Verlangen schnell vergessen!


#10 Keine halben Sachen machen
Wähle bei Brot, Reis oder Nudeln möglichst die Vollkorn Varianten.
Die sind viel gesünder - und machen dank mehr Ballaststoffen auch satter.

Nur 1 Wort || TAG

Hallo meine Lieben, 

der heutige Post (TAG) geht um "Nur 1 Wort TAG", wie ihr sicherlich schon erkennen konntet.
Und zwar, wenn ihr diesen TAG nicht kennt, .. ich habe glaube ich um die 30 bis 40 Fragen, die ich nur mit einem einzigen Wort beantworten darf und ich hoffe ich werde es irgendwie hinkriegen :D

#1 Wo ist dein Handy?
Vodafone (DHL) :D
#2 Dein Partner?
 Arbeit.
#3 Deine Haare?
Braun!

#4 Dein Lieblingsgegenstand?
Laptop

#5 Dein Traum von letzter Nacht?
Keine Ahnung

#6 Dein Lieblingsgetränk?
Cola.

#7 Dein Traumauto?
Audi A3 

#8 Der Raum in dem du dich befindest?
Mein Zimmer

#9 Dein Ex?
Un einschätzbar

#10 Deine Angst?
Verlust

#11 Was möchtest du in 10 Jahren sein?
Erfolgreich 

#12 Mit wem verbrachtest du deinen gestrigen Abend?
Meinem Freund

#13 Was bist du nicht?
Geduscht

#14 Das letzte was du getan hast?
Kaffee gemacht

#15 Was trägst du?
Jogginghose :D

#16 Dein Lieblingsbuch?
50 Shades of Grey 


#17 Das letzte was du gegessen hast?
(Gestern Abend) Crépes + Nutella

#18 Dein Leben?
Aufregend

#19 Deine Stimmung? 
Müde
#20 Deine Freunde?
die besten :)

#21 Woran denkst du gerade?
Freund (Boyfriend) :D

#22 Was machst du gerade?
Bloggen 

#23 Der Sommer?
Glücklich

#24 Was läuft in Deinem TV?
Bullshit

#24 Wann hast du das letzte Mal gelacht?
Gestern Abend :D


#25 Das letzte Mal geweint?
Gestern Abend :D
#26 Schule?
Berufsschule

#27 Was hörst du gerade?
Den Wind

#28 Traumjob?
Schauspielerin 
#29 Dein Computer?
Schnell

#30 Außerhalb deines Fensters?
Häuser 

#31 Bier?
Nein, danke.

#32 Mexikanisches Essen?
Unbekannt
#33 Winter?
Zu Kalt

#34 Urlaub?
Erholung

#35 Auf deinem Bett?
Decken und Kissen :D
#36 Liebe?
Treue (Vertrauen)



So meine Lieben, das war es dann jetzt auch schon und ich hoffe natürlich euch hat dieser TAG gefallen, um mich selbst auch nochmal ein wenig mehr kennen zulernen :) 
Ab und zu werden MAL TAGS kommen, um euch die Vorstellung als Person von mir zu geben. (Ihr wisst was ich meine) :D 

- Jeca - 

Produkt || Test

Académie Scientifique de Beauté 
Gebräunte Selbstbräunungs-Lotion
Für Gesicht und Körper

Produktversprechen:
Die Lotion zaubert binnen weniger Stunden natürliche, streifenfreie Bräune. 
Sie wirkt bei allen Hauttypen, auch weniger stark bräunenden. 

Anwendung des Produktes:
Lotion nach der Hautreinigung, möglichst inklusive Peeling, mit einem Pad auf Gesicht, Hals, Dekolleté und auch den Körper auftragen. Haaransatz, Augenbrauen, Ellenbogen sowie Fersen aussparen. 20 Minuten einwirken lassen, um Abfärben auf Kleidung zu vermeiden 



Meine Meinung:
Ich selbst, hatte nur eine Probe des Produktes.
Es ist sehr ölig (flüssig). Ich habe nach dem duschen versucht, das Produkt auf einem meiner Arme aufzutragen um den Effekt zu sehen. Man nehme ein Watte-Pad (wie ich es in meinem Fall gemacht habe) und verstreiche es auf dem ganzen unterarm.
Als nächstes, um die Zeit abzuwarten bis es wirklich seine Wirkung zeigt, habe ich mich nebenbei geschminkt. Nach einer halben Stunde sah ich den Effekt. Mein linker Arm war dunkler als mein rechter. Da ich ein relativ (sehr) heller Hauttyp bin, kam der Effekt noch deutlicher zum Vorschein. Ich will nicht sagen, dass dieses Produkt extrem dunkel war, es war ganz in Ordnung. Es sah aus, als hätte ich mit einem Arm ein wenig länger in der Sonne gelegen :D
Zu meinem Nachteil blieb dieses Produkt mehrere Tage drauf. Ich hatte mich des öfteren (jeden 2. Tag) geduscht mit Duschgel und allem möglichen, doch es ging nicht ab. In einer Zeitspanne von ca. einer Woche, musste ich es an mir herum tragen.
Natürlich zeigte ich es auch meinen Freundinnen und sie waren wirklich verblüfft, meinten aber allerdings, dass ich es lieber auf einer Stelle aufgetragen hätte, die man nicht so direkt sehen würde. Die Meinungen waren sehr unterschiedlich. Einige meinten, es würde sehr gut aussehen und natürlich, und die anderen sagten mir, es wäre ein wenig zu Orange stichig.
Ich persönlich finde es lohnt sich, nur vielleicht nicht für diesen Preis. Obwohl ich denke, dass diese Bräunungs-Lotion sehr viel besser ist, als die anderen die ich zuvor hatte. Die meisten (die ich zumindest hatte) waren dickflüssiger und erinnerten mich an eine ganz normale Bodylotion für den Körper und ließen sich nicht gleichmäßig verteilen. Diese Bräunungs-Lotion hingegen, war sehr flüssig (ölig) und ließ sich wunderbar auftragen und verteilen. Es ging auch sehr flott ! ;)
Der Duft der Lotion ist beim beschnuppern der Flasche nicht sonderlich schön. Es hatte einen Tick "Nagellackentferner-Duft" in sich, doch dieser Duft verfliegt dann wieder :))

Preis: 23,99 € / 100 ml

Freitag, 10. Juli 2015

Das Jahr, in dem ich dich traf || Leseprobe || Roman

#2

Ich bin gekündigt worden, gefeuert - und das genau sechs Wochen vor Weihnachten, meiner Meinung nach ein extrem unwürdiger Zeitpunkt für einen Rausschmiss. 
Ich habe meine berufliche Laufbahn als Buchhalterin begonnen. Ab dem reifen jugendlichen Alter von vierundzwanzig hatte ich eine Stelle bei Trent & Bogle, einer großen Firma, in der ich es ein Jahr aushielt. Dann wechselte ich von heute auf morgen zu Start It Up, wo ich Leute, die vor hatten, ein eigenes Unternehmen zu gründen, finanziell beriet und anleitete. Meiner Erfahrung nach legen sich die meisten Menschen zu einem Ereignis zwei Geschichten zurecht: die öffentliche und die wahre. 
Ich beispielsweise erzähle, dass ich nach achtzehn Monaten kündige, um mich selbstständig zu machen, weil die Menschen, die in mein Büro kamen, mich so inspiriert hatten, dass mich der Wunsch überwältigte, meine eigenen Ideen zu verwirklichen. In Wirklichkeit aber irritierte es mich, dass manche meiner Kunden ihr Projekt einfach nicht richtig umsetzten. Also gründete ich, hoch motiviert und leistungsorientiert, wie ich nun mal bin, lieber selbst eine Firma, und das so erfolgreich, dass sie mir schon nach kurzer Zeit jemand abkaufen wollte. So verkaufte ich sie. 
Dann baute ich eine neue Firma auf, verkaufte auch diese, und gleich kam mir die nächste Idee. Aber das dritte Mal hatte ich nicht einmal Zeit, meine Idee ordentlich zu entwickeln, weil ein anderes Unternehmen sie entweder so toll fand oder aus Konkurrenzgründen so hasste, dass es sie vom Fleck weg kaufen wollte. Das wiederum führte zu meiner Arbeitsbeziehung mit Larry, dem jüngsten Start-up-Unternehmen und dem einzigen Job, aus dem ich je gefeuert worden bin. 
Das Geschäftskonzept dieses Start-ups war ursprünglich Larrys Idee, und wir entwickelten sie gemeinsam weiter. Ich war Mitgründerin der Firma und hegte und pflegte dieses Baby, als hätte ich es selbst zur Welt gebracht.
Unsere Firma trug den Namen Idea Factory; wir halfen Unternehmen mit ihren eigenen ambitionierten Ideen. Dabei nahmen wir ihre Ideen als Grundlage und verbesserten sie, oder wir entwickelten unsere eigenen Konzepte und brachten sie entsprechend zur Anwendung. So kreierten wir zum Beispiel für ein Coffee-Shop die Daily Fix, eine Zeitung mit lokalen Berichten, eine Publikation, die ansässige Unternehmen, Schriftsteller und Maler unterstützte, oder arbeiteten mit einem Sexshop an dem Projekt, im Laden Eis zu verkaufen - übrigens meine Idee und ein Riesenerfolg. Ich liebte meine Arbeit.
Wenn ich es jetzt in meiner ja reichlich vorhandenen Freizeit analysiere, dann sehe ich, dass meine Beziehung zu Larry schon seit einiger Zeit nicht mehr richtig funktionierte. Ich steuerte, vielleicht etwas betriebsblind, auf das Ziel ,,Firma verkaufen" zu, wie ich es schon dreimal durchexerziert hatte - während Larry sie selbst weiterführen wollte. Ich glaube, ich habe meinen Plan zu stark forciert, indem ich ständig Ausschau nach potentiellen Käufern hielt, obwohl ich tief in meinem Inneren wusste, dass Larry daran überhaupt nicht interessiert war - und das setzte ihn unter Druck. Ich traf Entscheidungen mit dem Ziel, mich von dem Projekt zu verabschieden, er dagegen hatte nichts anderes im Sinn, als es festzuhalten. 
Wenn man sich anschaut, wie Larry mit seiner halbwüchsigen Tochter und seiner Frau umgeht, dann weiß man, dass er diese Philosophie so ziemlich auf jeden Aspekt seines Lebens anwendet. Festhalten um jeden Preis!
Ich bin dreiunddreißig und habe vier Jahre in unserer Ideenfabrik gearbeitet. Ich war nie krank, es gab nie Klagen, keine Vorwürfe, keine Abmahnung, ich hatte unpassende Liaison - jedenfalls keine, die negative Auswirkungen auf die Firma gehabt hätte. Ich habe in meinem Job alles gegeben, mir selbst zuliebe, weil ich es so wollte, aber ich habe schon damit gerechnet, dass die Maschinerie, für die ich arbeite, mir etwas zurückgibt und das, was ich für sie getan habe, honoriert. Meine frühere Überzeugung, dass Gefeuertwerden nichts Persönliches ist, beruhte darauf, dass ich selbst noch nie gefeuert worden war, sondern andere Leute hatte feuern müssen. Inzwischen weiß ich, dass es etwas sehr Persönliches ist, denn mein Job war mein Leben.
Kaum zwei Monate sind vergangen, und schon melden sich bei mir Zweifel, ob ich überhaupt noch ein vollwertiger Mensch bin. Ich habe keine Aufgabe, ich habe der Welt nichts zu bieten. Ich fühle mich nutzlos. Sicher, ich weiß, es ist nur ein vorübergehender Zustand und ich werde meine Rolle irgendwann wieder erfüllen können, aber im Moment fühle ich mich einfach so.
Schon im Lauf des ersten Monats war fast alles erledigt, was ich mir am stressigen Tagen erträumt habe. Kurz vor Weihnachten habe ich einen Strandurlaub gemacht, und jetzt bin ich braungebrannt und friere. Ich habe mich mit meinen Freundinnen getroffen - fast durch die Bank junge Mütter, entweder neuerdings in Elternzeit oder bereits in der Verlängerung oder in der Phase, in der sie vielleicht nie wieder ins Berufsleben zurückkehren wollen, und wir haben zusammen Kaffee getrunken zu einer Tageszeit, zu der ich in der Öffentlichkeit früher nie Kaffee getrunken habe. Jetzt kann ich ganz spontan meiner Schwester einen Besuch abstatten, was bisher nie möglich war. Aber sie gerät jedes Mal völlig aus der Fassung, und wenn ich bei ihr bin, fragt sie mich ständig, wie spät es ist - als hätte ich ihre innere Uhr durcheinander gebracht. 
Ich habe Weihnachtsgeschenke gekauft und hatte noch reichlich Zeit übrig. Ich habe echte Weihnachtskarten aus Papier gekauft und rechtzeitig abgeschickt, zweihundert Stück. Ich gehe sogar für meinen Vater einkaufen. Ich bin ultra effiziert, so war ich schon immer.
Die Arbeitslosigkeit hat mich dazu gebracht, mich dem zu stellen, was ich an der Welt und an mir selbst am wenigsten mag. In meinem Job konnte ich mich verstecken und ablenken. Ohne Job muss ich den Dingen ins Gesicht schauen, über sie nachdenken, sie infrage stellen und eine Möglichkeit finden, auch mit dem zurechtzukommen, was ich seit langem vermeide. Das schließt auch das Viertel mit ein, in das ich vor vier Jahren gezogen bin und mit dessen Bewohnern ich nie etwas zu tun hatte - bis jetzt. 
Es ist Silvester. Zum ersten Mal in meinem Leben bin ich allein. 
Draußen heult der Wind mit solcher Kraft, dass ich mich frage, ob er vorhat, mein Dach abzudecken. Heute ist der stürmischste Tag, den Irland seit Menschengedenken erlebt hat. Ganz Großbritannien ist betroffen, und auch die USA bleibt nicht verschont. 
Es gibt Flutwarnungen, völlig durchnässte Live-Reporter stehen bibbernd und mit blau gefrorenen Lippen an der Küste und beschwören die Anwohner, zu Hause zu bleiben. Seit zwei Tagen steht die Straße, die ich am häufigsten benutze, wenn ich irgendwohin fahre, komplett unter Wasser. Ausgerechnet in einer Zeit, in der ich mich unbedingt beschäftigen wollte, geradezu beschäftigen müsste, bringt Mutter Natur mich gnadenlos zum Stillstand. Ich weiß, was sie vorhat: Sie will mich zum Nachdenken zwingen, und sie schafft es tatsächlich! Deshalb beginnen jetzt alle Gedanken, die ich mir über mich selbst mache, mit Vielleicht ... - weil ich auf eine Art über mich nachdenken muss, wie ich noch nie über mich nachgedacht habe, und ich bin mir nicht sicher, ob ich das überhaupt kann.
Im Heulen des Sturms ist das Bellen des Hundes gegenüber kaum zu hären. Ich glaube, Dr Jameson hat mal wieder vergessen, ihn ins Haus zu lassen. Den Namen des Hundes kenne ich nicht, aber es ist ein Jack Russell Terrier. Ich nenne Dr Jameson den ehrenwerten Gentleman, weil er ziemlich nobler Siebzigjähriger ist, pensionierter Arzt, der nebenbei auch noch Vorsitzender von ungefähr jedem Club war, Schach, Bridge, Golf, Cricket. Jetzt ist er Vorsitzender unseres Eigentümervereins, der sich um Laubsaugen, den Austausch von kaputten Birnen in Straßenlaternen, die Nachbarschaftswache und so weiter kümmert. Er redet mit mir, als richte er seine Sätze immer knapp über meinen Kopf hinweg - Kinn vorgereckt, Nase in der Luft, wie ein Laienschauspieler. Aber er ist nie direkt unhöflich, so dass ich auch keinen Grund dafür habe, meinerseits unhöflich zu sein, ich halte mich einfach nur auf Distanz. Das mache ich immer, wenn ich Menschen nicht richtig einschätzen kann. 
Bis vor einem Monat wusste ich nicht einmal, dass Dr Jameson überhaupt einen Hund besitzt, aber inzwischen weiß ich für meinen Geschmack ja schon viel zu viel über meine Nachbarn. 
Ich kann die Party, die Mr und Mrs Murphy im Haus neben mir veranstalten, zwar sehen, aber nicht hören - es ist ihre übliche ausgelassene Silvesterfeier. Sie beginnt und endet jedes Jahr mit traditionellen irischen Liedern, Mr Murphy spielt die Bodhran, und Mrs Murphy singt mit solch einer traurigen Innigkeit, als säße sie mitten auf einem Acker mit verrotteten Kartoffeln. 
Ich war zu drei Partys eingeladen, aber ich konnte mir wirklich nichts Schlimmeres als Party-Hopping vorstellen, obendrein hätte ich mir am Silvesterabend bei diesem Wetter und in meiner momentanen Stimmung ein Taxi besorgen müssen. Außerdem sollen die Fernsehprogramme an Silvester echt großartig sein, und ich will mir davon heute endlich mal selbst ein Bild machen. Also wickle ich mich fester in meine Kaschmirdecke, trinke einen Schluck Rotwein und bin zufrieden mit meiner Entscheidung, allein zu bleiben. Wieder heult der Wind mit aller Kraft, und ich greife nach der Fernbedienung, um die Lautstärke hochzudrehen, aber im selben Moment erlischt im ganzen Haus das Licht, und der Fernseher geht aus. Ich sitze im Dunkeln. 
Ein kurzer Blick aus dem Fenster zeigt mir, dass die ganze Straße keinen Strom hat. Im Gegensatz zu den anderen, mühe ich mich erst gar nicht mit Kerzen ab, sondern nehme die Dunkelheit als zusätzlichen Grund, mich die Treppe hinaufzutasten und ins Bett zu klettern, obwohl es gerade mal zehn Uhr ist. Zuerst schaue ich mir die Silvester-Show auf meinem iPad an, und als der Akku leer ist, höre ich ein bisschen Musik auf meinem iPod, der allerdings auch schon einen bedrohlichen niedrigen Akku Stand anzeigt, der so rasant zur Neige geht, dass ich die verbleibenden Songs kaum genießen kann. Zum Schluss stelle ich meinen Laptop an, und als auch er den Geist aufgibt, möchte ich am liebsten losheulen. 
Dann höre ich ein Auto auf der Straße und weiß, jetzt gibt es Action. 
Ich klettere aus dem Bett und ziehe die Vorhänge zurück. In ein paar Häusern sehe ich flackernden Kerzenschein, aber sonst ist alles stockdunkel, denn die meisten meiner Nachbarn sind über siebzig und vermutlich schon im Bett. 
Ich schaue hinaus. Und da sehe ich Sie.  

Abnehm-Tricks || Schlank ohne Hungern || Ernährung || #1

Futter dich schlank!

Ja ja ... Das mit dem Abnehmen ist so eine Sache. Eigentlich wissen wir genau, wie´s geht: weniger Essen, mehr Sport. Aber das ist nun mal schwerer, als es klingt! Schokolade schmeckt schließlich einfach zu gut & die Couch ist ebenso zu bequem. 
Doch keine Sorge! Nun packt ihr´s. Denn diese Tipps, rund um Ernährung lassen sich supereasy umsetzen. 


#1 Aufwärmen & Abnehmen
Wer gekochten Reis 12 Stunden in den Kühlschrank stellt und erneut erhitzt, spart 50% Kalorien!
Grund: Beim Erhitzen entsteht resistente Stärke, die wir nicht verwerten können.





#2 Langsam essen, ...

... schneller Gewicht verlieren! Denn je mehr du kaust, desto eher 
merkst du, dass du satt bist.



#3 Weniger Salzen
Übertreibe es nicht mit dem Würzen! 
Zu viel Salz lagert nämlich Wasser ein - und das 
lässt dich dicker wirken.
Rat: Nehme maximal 3 bis 5 Gramm Salz pro Tag zu dir




#4 Iss dies, nicht das
Für Ungesundes gibt´s IMMER eine gesündere Variante -
und das fängt im Kleinen an: Rote Saucen 
zum Beispiel sind oft besser (gesünder) als weiße!

#5 Guter Mix
Mache dir Müsli selbst!
In Fertigmischungen steckt meist zu viel Zucker.

#6 Konzentration!
Lass dich beim Essen nicht unnötig ablenken, etwa vom TV. Sonst merkst du nicht, wann du satt bist. 


#7 Finger weg von echten Diäten
Denn dabei fährt der Stoffwechsel runter, weil der Körper denkt, 
er müsste Energie
für schlechte Zeiten bunkern ...

#8 Gummi! 
Kaugummi kauen sendet Sättigungssignale
ans Hirn. Du widerstehst Versuchungen viel leichter! 




#9 ++Star-Tipp++
Kokos gegen Kilos
Miranda Kerr schwört auf Kokosöl -es soll den Stoffwechsel mächtig
anheizen! Daher nimmt das Model täglich 4 EL zu sich. Zum Beispiel
im Salatdressing!







#10 Vorsicht, Scharf!
Chilis sind echte Fatburner!
Grund: Sie lösen Hitzewallungen aus, bei denen der
Körper automatisch gegensteuert - und das kostet Energie!