Sonntag, 20. September 2015

Klassenausflug [Diary]

Wir fuhren am Donnerstag morgens um 9 Uhr Richtung Schwarzenborn, zum Knüllköpfchen. Ich kann euch sagen, es hat die ganze Zeit nur geregnet und es war auch nicht zu glauben das es sich noch ändern wird. Als wir da waren, sahen wir erstmal nur ein Schild an einem Haus wo "Kloster" drauf stand, haha und ja, wir waren hier richtig. Nur ein paar Meter weiter war unser Campingplatz. Die Parkplätze für die Autos waren direkt daneben was natürlich schon mal gut war. Der Boden war komplett aus Beton, wie eine Straße eben und genau an der anderen Seite stand ein Haus aus Holz. Wir dachten erst einmal das wir falsch sind, da noch keine Autos dort standen außer eins vielleicht, bis wir dann aber unsere Lehrerin sahen die uns total motiviert und fröhlich zuwinkte. In dem kleinen Häuschen war es schön warm, nicht allzu warm aber wenigstens wärmer als draußen. Neben dem Haus waren rechts und links kleine Wiesen. Wir haben uns wirklich alle gefragt wo den hier ein Camping Platz ist, aber ja ... das war es. Nach und nach kamen alle meine Mitschüler und die Schüler meiner Parallelklasse an und sie waren wirklich alle schlecht gelaunt, haha. Uns wurde ein schönes Wetter versprochen, mindestens 30°C davon war aber weit und breit nichts zu sehen. Über uns fügten sich die Wolken zusammen und es wurde ziemlich dunkel und düster, der Wind war kalt und es hörte einfach nicht auf zu regnen, wenn ich alles zusammenpacke war es ziemlich eklig. Als aller erstes haben wir uns alle versammelt, natürlich drinnen und haben den Tag besprochen. Es war wirklich nichts großes, der nächste Schritt war das aufbauen der Zelte. Ich muss schon sagen, es gab sehr wenige die sich dazu bereit erklärt haben zu Zelten, selbst ich, die eigentlich Zelten wollte und ihr Zelt dabei gehabt hat, hat lieber im Auto übernachtet. Ich half ein wenig mit beim Aufbau und in ca. 30-45 Minuten standen ca. 9 Zelte. Hört sich eigentlich viel an, aber dazu später. Nach und nach wurde auch bei uns die Laune besser, wir dachten alle "ok, es ist so wie es ist, wir können es nicht ändern", und gingen wieder rein in die Hütte. Wir fingen an Spiele zu spielen. Vor einer Woche wurden wir in Gruppen eingeteilt die für den Ausflug ein Spiel organisieren und durchführen sollen. Nach zwei Gruppen hatten wirklich alle, absolut alle überhaupt keine Lust mehr und bettelten darum das wir doch mal eine Pause machen sollten, damit auch wir ein wenig Freizeit haben und das geschah dann auch. Das doofe an dem ganzen Ausflug fand ich persönlich das die zwei Klassen an verschiedenen Orten ihre Zelte hatten, das heißt es war überhaupt keine Spur von Klassengemeinschaft zu sehen. Meine Parallelklasse hat es z.B. richtig gut gemacht. Es gab zwei Mädchen die ein enorm großes Zelt mit Vorzelt hatten, und dort versammelte sich dann auch die gesamte Parallelklasse drunter. Sie feierten und lachten viel, bei meiner Klasse war davon aber weit und breit nichts zu sehen. Während ich mit noch ein paar Schülern aus meiner Klasse im Zelt war, haben die anderen Schüler sich im Haus verschanzt. Nach ungefähr zwei Stunden kamen wir in die Hütte rein und sahen das sie im Kreis sitzen und sich unterhalten. Wir setzten uns aber nicht zu ihnen, was ich schade finde und so entstanden dann plötzlich 2 Grüppchen. Vielleicht ist es einfach so, man kann es nicht ändern. Ich persönlich denke, dass es normal ist, wenn sich die einen besser mit einem verstehen als mit dem anderen und ich bin fest davon überzeugt das, dass sich auch nochmal ändert. Tja, was soll ich noch allzu dazu sagen. Wir bekamen dann um 20 Uhr unser Essen :D PIZZA!! Es haben sich alle so sehr gefreut weil die meisten nur morgens etwas gegessen haben. Nach dem Essen haben wir dann ein letztes Spiel gespielt und durften dann wieder Freizeit haben. Ich persönlich war so angeschlagen und müde das ich mich verabschiedet habe und ins Auto ging um zu schlafen. Es hörte einfach nicht auf zu regnen, der Wind wehte so stark das ich es selbst in meinem Auto gespürt habe. Ich dachte jeden Moment das jemand klopft und sagt "Hey, kann ich bei dir im Auto schlafen, unser Zelt ist weggeflogen", aber anscheinend war es doch nicht so schlimm. Ich jedoch, war froh das ich im Auto lag. Ich wurde nicht nass, und mir war auch nicht richtig kalt.
Wegen dem Wetter, flogen zwei Zelte weg und waren komplett durchnässt, diese Mädchen mussten dann entweder auch im Auto übernachten oder sich ein Zimmer nehmen. Gott sei Dank, habe ich meins gar nicht erst aufgebaut, haha.